Der landwirtschaftliche Organismus: ein Teil der Natur.

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft geht auf die anthroposophischen Lehren Rudolf Steiners zurück. Der landwirtschaftliche Betrieb wird als ganzheitlicher Organismus mit eigener Charakteristik gesehen. Es sollen möglichst viele Tier- und Pflanzenarten auf dem Hof leben, um die Artenvielfalt zu bereichern und Biotope zu schaffen. Es werden Hecken gepflanzt und Ackerrandstreifen angelegt. Auf synthetische Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel wird verzichtet; in der Weiterverarbeitung sind künstliche Zusatzstoffe verboten.

Die Haltung von Wiederkäuern, z.B. Rindern, ist Pflicht. Der Mist dieser Tiere wird als Dünger verwendet. Selbst hergestellte, feinstofflich wirkende Präparate aus Mist, Heilpflanzen und Mineralien fördern die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig und sorgen dafür, dass sich das charakteristische Aroma der Lebensmittel voll entwickeln kann.

Die Demeter-Gemeinschaft setzt von der Erzeugung über die Verarbeitung bis in den Handel höchste Qualitätsmaßstäbe. Nur streng kontrollierte Vertragspartner wie die Fleckenbühler dürfen das Demeter-Zeichen nutzen. Lückenlos wird überprüft, ob die strengen Richtlinien eingehalten werden. Hinzu kommt die jährliche staatliche EG-Bio-Kontrolle nach der EG-Bio-Verordnung, die Mindeststandards für ökologische Waren vorgibt. Die ganzheitlichen Demeter-Ansprüche gehen darüber hinaus. 

Unser Betrieb ist seit 1989 ein anerkannter Demeter-Betrieb und seit 2002 ein Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau, ernannt vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

 
die Fleckenbühler Landprodukte